Magenband

Für wen ist das Magenband geeignet

Das Magenband wird bei Patienten mit Adipositas ab Grad II
(BMI ab 35)
eingesetzt. Der Grund zur Operation ist immer die Prävention oder Behandlung von Krankheiten, die im Zusammenhang mit Fettleibigkeit entstehen. Weiter bewirkt die Operation eine Verbesserung der Lebensqualität und nachweislich auch eine Lebensverlängerung.

Patienten, die sich der Adipositas-Behandlung mit Hilfe eines Magenbands unterziehen möchten, benötigen keine Empfehlung ihres praktischen Arztes. Sämtliche Untersuchungen erfolgen in der Klinik

 

Gewichtsreduktion mit einem Magenband

Im Durchschnitt verliert der Patient nach 2 Jahren 20 kg und danach stabilisiert sich die Gewichtsabnahme . Das Ergebnis ist natürlich auch von dem Ausgangsgewicht und der individuellen Veranlagerung des Patienten abhängig. Die Werte und das konkrete Ergebnis können sich bei jeweiligen Patienten unterscheiden.

Ein großer Vorteil des Magenbandes ist, dass es lebenslang verbleiben kann und ein frühzeitiges Sättigungsgefühl bewirkt. Dadurch hilft das Magenband die Rückkehr zum alten Lebensstil zu verhindern, d.h. übermäßiges Essen und Jojo-Effekt mit neuer Gewichtszunahme, zu der es bei nichtoperativer Behandlung so häufig kommt.

Oftmals verringern Patienten, die bedeutend Gewicht reduziert haben, die Dosis von Medikamenten gegen Bluthochdruck, Diabetes mellitus, usw., oder setzen diese sogar ganz ab.

 

Ablauf der Operation

Das Magenband ist ein Eingriff, bei dem durch laparoskopischen Zugang (4-5 kleine Schlüssellöcher) um den oberen Magenteil eine Sillikonmanschette eingesetzt wird. Dank der Manschette bekommt der Magen die Form einer Sanduhr und es entsteht ein kleiner Vormagen. Der Vormagen weist nur ein kleines Volumen auf (ca. 20 bis 30 ml). Bei der Aufnahme von geringen Speisemengen füllt sich der Vormagen schnell und es entsteht ein Sättigungsgefühl. Somit reduziert der Patient die Nahrungsaufnahme und Energiezufuhr.

Der eigentliche Eingriff dauert etwa 60 min und die postoperative Hospitalisierung beträgt standardmäßig 1 bis 2 Tage. Danach ist der Patient fähig die Klinik zu verlassen.

Sämtliche präoperative Untersuchungen und der Eingriff selbst erfolgen am selben Tag.

 

Diät nach der Operation

Unmittelbar nach der Operation beginnt der Patient mit der Diät. Er erhält von dem behandelnden Adipesitas Chirurgen einen Ernährungsplan und wichtige Hinweise.

In der Regel darf der Klient in den ersten vier Wochen ausschließlich flüssige Nahrung zu sich nehmen, wie Brühe, Tee, Kaffee, ungesüßte Getränke ohne Kohlensäure, Frucht- und Gemüsesäfte, Joghurt usw.

Es darf jedoch nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal konsumiert werden. Anstatt einer großen Portion sollte das Essen/Trinken auf mehrere kleine Portionen aufgeteilt werden.

Den genauen Ernährungsplan erhält der Patient in der Klinik.

 

Risiken und mögliche Komplikationen

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist auch die Implantation des Magenbandes mit einem gewissen Risiko verbunden. Die häufigste Komplikation, die im Zusammenhang mit dem Magenband verfolgt wird, ist die Unverträglichkeit des Magenbandes, zur der es bei etwa 5% der operierten Patienten kommt.

Weltweit wird eine Mortalität von 0% bis 2% angegeben. In der Klinik ISCARE beträgt seit Betriebsbeginn im Jahre 1995 die Sterberate 0%.


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