Magenverkleinerung

Für wen ist die Magenverkleinerung geeignet

Die Plikatur zur Magenverkleinerung auch Stülpmagen genannt wird bei Patienten mit Adipositas ab Grad II (BMI ab 35) durchgeführt. Der Grund zur Operation ist immer die Prävention oder die Behandlung von Krankheiten, die im Zusammenhang mit Fettleibigkeit entstehen. Weiter bewirkt die Operation eine Verbesserung der Lebensqualität und nachweislich auch eine Lebensverlängerung.

Patienten, die sich der Adipositas-Behandlung mit Hilfe einer Magenverkleinerung unterziehen möchten, benötigen keine Empfehlung ihres praktischen Arztes. Sämtliche Untersuchungen erfolgen in der

 

Gewichtsreduktion durch Magenverkleinerung

Die Magenplikatur ist eine moderne operative Behandlung der Adipositas bei der, ähnlich wie bei einem Schlauchmagen, der Magen verkleinert wird. Durch Einstülpung der Magenwand wird das Magenvolumen verringert, wodurch ein frühzeitiges Sättigungsgefühl bei kleiner Nahrungsaufnahme entsteht.

Vorteil dieser Magenverkleinerung ist, dass sie im Gegenteil zur Schlauchmagen-OP komplett rückgängig gemacht werden kann, da die Magenwand lediglich eingefaltet und vernäht wird, aber nicht vollständig entfernt wird. Informieren Sie sich über den durchschnittlichen Gewichtsverlust bei dem tschechischen Effizienz Rechner der Adipositas-Chirurgie-Maßnahmen.

 

Ablauf der Operation

Die OP erfolgt in Vollnarkose und laparoskopisch durch wenige Einstiche in die Bauchdecke, die nur kleine Narben hinterlassen, wie auch bei anderen laparoskopischen Eingriffen. Die OP dauert etwa 90 min.

Das Prinzip der OP ist relativ einfach. Es wird kein Magenabschnitt entfernt und der Magen wird während der OP auch nicht geöffnet. Ein Teil des Magens wird eingerollt bzw. in sich eingestülpt, wodurch sich das innere Volumen des Magens auf zirka 1/3 bis 1/4 verringert. Die OP ist komplett reversibel, da die doppelte Nahtreihe, welche die Magenverkleinerung fixiert, wieder entfernt werden kann.

Die Erholungsphase ist bei dieser OP angenehm kurz. Wenige Stunden nach der OP ist es möglich aufzustehen und am Bett entlang zu gehen. In der Regel verlässt der Patient am 2. bis 3. Tag nach der OP die Klinik.

 

Risiken und mögliche Komplikationen

Das Prinzip dieser Magenverkleinerung ist relativ einfach und daraus ergibt sich auch das geringe Risiko möglicher Komplikationen.

Durch übermäßige Nahrungszufuhr können die Fäden, durch welche die eingestülpte Magenwand vernäht ist, beschädigt werden und in diesen Fällen kann der eingefaltete Magenteil wieder sein ursprüngliches Volumen einnehmen. Bislang sind aber keine akuten gesundheitlichen Komplikationen bekannt, die mit diesem Verhalten verbunden wären.

 

Diät nach der Operation

Unmittelbar nach der Operation beginnt der Patient mit der Diät. Er erhält von dem behandelnden Adipositas-Chirurgen einen Ernährungsplan und wichtige Hinweise.

Wichtig ist eine regelmäßige Nahrungsaufnahme, wir empfehlen 5-mal bis 7-mal am Tag. Es darf nicht zu viel Flüssigkeit oder Nahrung auf einmal konsumiert werden. Anstatt einer großen Portion sollte das Essen/Trinken auf mehrere kleine Portionen aufgeteilt werden.

In der Regel darf der Patient in den ersten vier Wochen ausschließlich flüssige Nahrung zu sich nehmen, wie Brühe, Tee, Kaffee, ungesüßte Getränke ohne Kohlensäure, Frucht- und Gemüsesäfte, Joghurt usw.

Weitere Hinweise zum Ernährungsplan erhält der Patient in der Klinik.


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