Facelifting


Warum Facelifting?

Unser Gesicht präsentiert sich dem gegenüber als Visitenkarte von frischer und gesunder Ausstrahlung, der meist den ersten entscheidenden Eindruck hinterlässt. Eine erschlaffte Muskulatur und die durch den Alterungsprozess verringerte Elastizität der Haut kann ein sehr müdes und abgeschlafftes Erscheinungsbild vortäuschen. Schon ab 20 -beginnen sich sanfte kaum merkbare Alterserscheinungen abzuzeichnen. Später mit 25 Jahren sind in der Haut schon feine Linien zu erkennen.

Ab 35 Jahren machen sich je nach Lebensstiel und Veranlagung die ersten Krähenfüße, die auch liebevoll Lachfalten genannt werden, um die Augen und beginnende Kerben um die Lippen bemerkbar. Faltencremes, Laserbehandlungen und Hautmuskeltrainings können diesen Prozess der alternden Hautstruktur weit hinauszögern, aber nicht aufhalten. Der Wunsch sich nicht nur jung zu fühlen, sondern auch sein Äußeres danach zu formen, geht an einem Facelifting meist nicht vorbei.

Ziel des Eingriffes

Natürlich kann der Alterspozess durch ein Facelifting nicht aufgehalten werden, eine optische Verjüngung von 10 Jahren ist allerdings oft realisierbar.

Das Ziel ist die erschlaffte Haut im Wangen und Halsbereich oder Falten um Augen und Mund durch ein Mini-Face Lift stark zu reduzieren bzw. zu beseitigen.

Dabei gehören Maskenhafte und gekünstelte Erscheinungsbilder längst der Vergangenheit an.

Der Erhalt des gewohnten Gesichtsausdruckes und die Mimik soll nicht zu stark verändert werden. So werden in chirurgischer feinst Arbeit bei der so genannten SMAS-Technik Muskulatur, Sehnen, Bänder und auch Fettgewebe neu positioniert.

Je nach Hautzustand und Alter werden die verschiedenen Liftingstechniken individuell zusammengestellt.

OP-Verlauf

Am Vortag wird ein sehr umfangreiches Aufklärungsgespräch mit dem operierenden Arzt geführt, in dem das OP-Ziel, Methode und Risiken des Eingriffs genau besprochen werden. Die OP wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Variante 1-3 Stunden.

  Der Klinikaufenthalt beträgt bei normalem Verlauf 2-3 Tage. To lift kommt aus dem Englischen und heißt heben nicht spannen, deshalb sollte auf die so genannten Minilifts, bei der die Haut nur oberflächlich gespannt wird, ganz verzichtet werden. Da die Unterhautschicht hier nicht mit versetzt, bleibt das eigentliche Grundübel der abgesunkenen Gesichtszüge weiterhin bestehen.
  (schematische Darstellung)

Bei dem so genannten SMAS-Lift ( Superfizielles muskuloaponeurotisches System ) verläuft der Schnitt innerhalb der behaarten Schläfen über die vorderen Ohrkannten und hinter dem Ohr bogenförmig nach hinten. Hals und Gesichtshaut werden vom Unterhautgewebe und Muskulatur getrennt, und zweischichtig in Richtung des Schnittes gespannt.

   
  Der Chirurg arbeitet sich bei dieser weiterentwickelter Technik wesentlich weiter Richtung Nase vor, das hat den Vorteil, dass auch starke Krähenfüße und eine Tiefe Labialfalte mit verschwinden. Die überschüssige Haut wird abgetrennt und die Wundränder mit feinen selbstauflösbaren Fäden so vernäht, dass hinterher keine Narben sichtbar sind. Ein hängender Hals oder ein Doppelkinn wird durch einen kleinen Querschnitt unter dem Kinn mitbehandelt. Bei einer Halsstraffung kann man sich durch zusätzliches Fettabsaugen das Doppelkinn entledigen.




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