Diese Operationsmethode wird ausgeführt von: | |
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BrustvergrößerungBrustvergrösserung (Augmentationsplastik)
Die Brust ist für die meisten Frauen das wesentliche Merkmal
ihrer Weiblichkeit und Attraktivität.
Die Brustkorrektur kann sich daher sehr positiv auf das
Selbstbewusstsein und das persönliche Wohlbefinden auswirken. Die
Brustvergrösserung ist ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung. Durch
Einlage eines Brustkissens (Implantat) unter oder über dem Brustmuskel sollen
Form und Größe der weiblichen Brust verbessert werden.
Die Wahl des richtigen Implantats (Größe und Beschaffenheit)
mögliche Schnittvarianten und weitere Korrekturen (Hautstraffung und
Brustwarzenkorrektur) bespricht die Patientin am Vortag der OP ausführlich mit
ihrem Arzt.
Zur Vorbereitung der OP für die Patientin unter 40 Jahren wird ein kleines Blutbild, über 40 Jahren ein großes Blutbild, EKG, Mammographie, durchgeführt. Dies kann, falls beim Hausarzt noch nicht erledigt, ebenfalls am Vortag gemacht werden. Für einen Zeitraum von ca. 14 Tagen vor der OP sollten Sie auf Medikamente verzichten die Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) enthalten, da durch diese die Blutgerinnung beeinträchtigt wird. Des weiteren sollen Sie auch Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel weitgehend vermeiden.
Zur Operationsmethode:
Durch einen kleinen, unauffälligen Schnitt in der Achselhöhle
(A), Brustwarze (B), Unterbrustfalte (C) wird mit speziellen Instrumenten eine
Tasche bzw. ein Hohlraum (Implantatsloge) für des Implantat eingearbeitet.
Dieser Hohlraum, in dem später das Implantat eingesetzt wird, kann unter dem
Brustdrüsenkörper oder unter dem Brustmuskel liegen. Die Hautnaht erfolgt
verdeckt mit vollständig auflösbarem Nahtmaterial.
Die OP wird unter Vollnarkose durchgeführt und
- dauert ca. 1 - 2 Stunden.
- Der Klinikaufenthalt beträgt 1 - 2 Tage.
- Das Mindestalter für eine Brustvergrösserung ist 16 Jahre.
Brustimplantate:
Nach dem Verbot Silikon gefüllter Brustimplantate in den USA
(1992) und den dann erfolgten groß angelegten wissenschaftlichen Untersuchungen
herrscht heute in der medizinischen Fachwelt Übereinstimmung, dass ein
statistischer Zusammenhang zwischen Rheumaerkrankungen, Bindegewebes- und
Autoimmunerkrankungen, Auftreten von Brustkrebs oder anderer bösartiger
Erkrankungen im Zusammenhang mit Silikonimplantaten nicht zu beweisen ist.
Vielmehr ist gesichert, dass Silikon das am längsten angewandte und auf
Komplikationen und Nebenwirkungen untersuchte Fremdmaterial im Körper ist.

Wie bei jedem ärztlichen Eingriff können auch bei ästhetischen Operationen wie Brustvergrösserung selten Komplikationen auftreten. Die relevanten Risiken sind die Nachblutung, die Entzündung/Infektion, ein Verrutschen der Implantate, sowie die Implantat-Verhärtung - die Kapselfibrose.
Wie bei jedem ärztlichen Eingriff können auch bei ästhetischen Operationen wie
Brustvergrösserung selten Komplikationen auftreten. Die relevanten Risiken sind
die Nachblutung, die Entzündung/Infektion, ein Verrutschen der Implantate, sowie
die Implantat-Verhärtung - die Kapselfibrose.
Implantatlage über bzw. unter dem Brustmuskel. Durch Einlage
eines Brustkissens (Implantat) unter oder über dem Brustmuskel wird Form oder
Größe der Brust verändert.
Was ist nach der OP zu beachten:
Nach der OP kann es zu ungewohntem Druck über dem Brustkorb
kommen, der als störend empfunden wird, aber bald nachlässt. Bei Bedarf werden
Sie mit ausreichend Schmerzmittel entlassen. Anfängliche
Gefühlsbeeinträchtigungen bilden sich in der Regel rasch zurück.
Die Brust braucht in den ersten 4 Wochen nur Ruhen, damit
einerseits das Gewebe schnell heilt und andererseits das Implantat nicht
verrutscht. Auf Sport sollte ebenfalls verzichtet werden. Die Brüste werden
durch einen straff sitzenden BH ruhig gestellt.
Die Brustvergrösserung mit Qualitäts-Implantaten sollte ein
langfristig geplanter und dauerhafter Eingriff für die Patienten sein. Für
Silikon-Brustimplantate der älteren Generation wurde nach 10-15 Jahren Liegezeit
manchmal ein Austausch empfohlen. Unabhängig, ob Brustimplantate auf oder unter
die Muskulatur platziert worden sind, ist ein Entfernen der Kissen im Rahmen
einer kleinen Operation jederzeit möglich.
Nicht selten wünscht die Patientin nach einer ersten
erfolgreichen Brustvergrösserung Jahre später eine weitere Operation mit einem
größeren Implantat. Unter Berücksichtigung der dann bestehenden
Gewebeverhältnisse kann die Brustvergrösserung problemlos ein zweites Mal
durchgeführt werden.
Spätestens nach einer Woche ist Ihre
volle Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt. |