Diese Operationsmethode wird ausgeführt von: | |
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Klassische Streifenmethode Die Klassische Streifenmethode
Zuerst wird der Hinterkopf an der Entnahmestelle rasiert, danach wird ein
Hautstreifen mit gesunden Haarwurzeln am Haarkranz entnommen. Dieser Streifen
ist ca. 1 cm hoch und je nach Größe der kahlen Stellen breit. Dabei können auch
bis zu 3 Hautstreifen nebeneinander entnommen werden. Nun werden die Wundränder
zusammengezogen und vernäht. Die Naht selbst ist sehr fein, es verbleibt nach
dem Abheilen eine dünne Linie die von den Hinterkopfhaaren verdeckt wird. Der
Patient wird nach der Entnahme für ½ bis 1 Stunde zur Ruhe gelegt. Während
dessen bereitet das Team die Haarwurzel vor.

(schematische Darstellung) |

(schematische Darstellung) |

(schematische Darstellung) |

(schematische Darstellung) |
| Ein Hautstreifen wird entnommen und die
Wundränder wieder vernäht |
Während Sie eine Ruhepause einlegen, zerteilt
das Team unter dem Mikroskop den Hautstreifen in so genannte Grafts |
Die Graft wird nun in die Empfängerregion
transplantiert. |
Ein fertiges Empfängerareal.
Es bilden sich hier Krusten, die nach einigen Tagen abfallen werden. |
Der entnommene Hautstreifen wird in Grafts (Minitransplantationsstreifen 3-5,
bei Mikro 1-2) zerteilt. Die eigentliche Transplantation kann beginnen. Die
Grafts werden nun in 1-2 mm tiefe Hautlöcher an den kahlen Stellen eingefügt. In
ein bzw. zwei Behandlungen können nun die zu behandelten Stellen aufgefüllt
werden wenn ausreichend Donatoren- Haarwurzeln im Haarkranz vorhanden sind.
Auch wenn die Donatorenzahl nicht für eine vollständige Auffüllung des gesamten
Kopfes reicht, können dort doch optisch äußerst attraktive Ergebnisse erreicht
werden. Der Eingriff endet mit einem Kopfverband. Danach kann der Patient die
Klinik verlassen. Am 3. Nachoperationstag wird der Verband entfernt.
Vier Wochen vor der Operation sollten keine Medikamente zu sich genommen werden
die Azetylsalizysäure enthalten (Azylpirin, Anopryn, Aspirin, Aspro, Alnagon,
Mironal usw. ) und 6 Stunden vor der OP darf nicht gegessen, getrunken oder
geraucht werden. Zur Operationszeit sollte man gebadet, mit gewaschenen Haar und
ungeschminkt erscheinen.
Die Haare sollte man möglichst lang wachsen lassen, damit die Operationsgebiete
gegebenenfalls damit überdeckt werden können. Sie sollten auf keinen Fall vorher
nochmals den Friseur aufsuchen.
Nach der OP zu beachten:
Nach der OP bildet sich eine Kruste, deshalb sollten die Haare anfangs nur mit
klarem Wasser gewaschen werden. Die Fäden am Hinterkopf werden ca. zwei Wochen
nach der OP beim Hausarzt, dem Hautarzt oder auch in der Klinik gezogen.
Ein Infektionsrisiko ist sehr gering da die Kopfhaut gut durchblutet ist und
außerdem auch Antibiotika verabreicht werden. Schwellungen im Stirnbereich und
ein anfängliches Taubheitsgefühl im Wundbereich sind möglich. Die normale
Kopfhautsensibilität kehrt nach ein bis zwei Wochen zurück.
Die verpflanzten Haarwurzeln müssen sich in den neuen Arealen erst regenerieren
und beginnen nach ca. 3 Monaten mit dem Haarwuchs.
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