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HinweisIn Tschechien arbeiteten die ersten plastischen Chirurgen
Der Pionier der plastischen Chirurgie ist der bekannte Tschechische Professor
Zdenek Buran. Der Grundstein wurde 1912 in Prag gelegt. Im Jahre 1915 eröffnete
Buran die weltweit erste Praxis für Plastische Chirurgie.
Er entwickelte dabei viele Operationstechniken und Verfahren, die auch heute
noch die Grundlage moderner Anwendungen beinhalten.
Eine lange Tradition bringt natürlich auch ein gutes Ausbildungssystem mit sich.
Eines der Hauptvorteile der tschechischen plastischen Chirurgen liegt in der
hohen Qualität des umfangreichen
Ausbildungssystems. Bei der medizinischen Versorgung wird hier eine hohe
Qualität garantiert. Ein Eingriff ohne Facharzttitel ist hier undenkbar.
Trotzdem sind die Preise durch die geringeren Arzt und Nebenkosten für die
Patienten bezahlbar, ohne das abstriche in der ärztlichen Leistung gemacht
werden muss.
Der Ausbildungsstand plastischer Chirurgen Tschechien ist vom Gesetzgeber wie
folgt vorgeschrieben. Selbsternannte Schönheitschirurgen gibt es hier nicht.
Nur so wird ein Arzt der diesen Titel führt bei der Ärztekammer zugelassen
Ausbildungsweg:
- 6-jähriges Studium als Allgemeinarzt
- 2 Jahre Spezialisierung in Allgemeiner Chirurgie unter Aufsicht eines
erfahrenen Arztes. Praxis als Doktorand, ebenfalls unter Aufsicht eines
erfahrenen Arztes,
- 2 Jahre Praxis in Allgemeiner Chirurgie und Auswahlverfahren der
Fachrichtung plastisch Ästhetischer Chirurgie.
- 4 Jahre praktische und theoretische Ausbildung in einer ausgewählten
staatlich zugelassenen Klinik für Plastische Chirurgie.
- Ausbildungsleiter ist ein erfahrener plastischer Chirurg
- Ende der Ausbildung durch eine bestandene Abschlussprüfung in der
Fachrichtung Plastischer Chirurgie.
Die Grundpfeiler im Tschechischen Ausbildungssystem
Die 4 Trainingsabschnitte als plastischer Chirurg:
- Beginn von theoretischen Studien und praktischem Op beisein.
- Assistent bei einem erfahrenen plastischen Chirurgen
- Assistent bei einem erfahrenen plastischen Chirurgen in etwas größerem Umfang.
Er führt zusammen mit dem erfahrenen plastischen Chirurgen Op,s unter Anleitung
durch.
- Er führt Operationen selbständig durch. Die in zugelassenen Einrichtungen
absolvierte Ausbildung beträgt mindestens 5 Jahre. Dabei durchläuft der
angehende plastische Chirurg alle Fachgebiete der plastischen Chirurgie. Als
Abschluss muss der Kandidat vor der Ärztekammer eine mündliche und eine
praktische Prüfung bestehen. um als plastischer Chirurg seine Zulassung zu
erhalten. Es müssen Referenzen der wichtigsten Ausbildungsstufen und eine
Auflistung der getätigten Operationen in der plastischen Chirurgie nachgewiesen
werden. Die Op. Anzahl wird wie unten beschrieben muss dabei vorgelegt werden
können. Nur so kann der Kandidat zu Prüfung zugelassen werden.
| Abdominoplastik (Bauchstraffung) |
20 Operationen |
| Mammaplastik (Brust) –Reduktion oder Modulation |
20 Operationen |
| Augmentation (Brustvergrößerung) |
20 Operationen |
| Facelifting (Gesichtslifting) |
15 Operationen |
| Oberlidstraffung |
30 Operationen |
| Unterlidstraffung |
30 Operationen |
| Rhinoplastik (Nasenkorrektur komplett) |
15 Operationen |
| Liposuktion (Fettabsaugung) |
25 Operationen |
| Ohrkorrekturen |
10 Operationen |
In anderen Ländern ist eine solche Qualifikation weniger ausführlich aufgebaut
oder wird gar nicht verlangt.
Weiterhin müssen die zugelassenen plastischen Chirurgen ununterbrochen an
Fortbildungsmaßnahmen im În- und Ausland teilnehmen. Erster Anbieter ist die
tschechisch Medizinische Kammer –Ceska lekarska spolecnost Jana Evangelisty
Purkyne (CLS), und weiterhin das Institut für Medical Ausbildung postgraduálního
vzdělávání ve zdravotnictví - IPVZ. Diese müssen wenigstens einmal pro Jahr,
Wissenschaftliche Versammlungen mindestens alle 2 Jahre und Internationale
Kongresse alle 4 Jahre besucht werden.
Diese Besuche sind bis zum Ende seiner Arztkarriere Pflicht, nicht selten ein
Leben lang.
Abschließend kann man nur sagen: Sie begeben sich in gute Hände!
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